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Der Gefahr entgegen
Tage leben dürfen, denn wir werden euch die Haut in Streifen abschneiden, um Riemen daraus zu machen.«
»Die Haut - Streifen - Riemen!« schrie der Juriskonsulto auf. »Mein gütiger, mein allgütiger Himmel! Das ist Mord; das ist Qual; das ist die größte Marter, die es giebt!«
»Bist du denn nicht der erste und oberste Mann in der Stadt, welche Ures heißt?«
»Der bin ich, ja; ich habe es Ihnen schon gesagt, wertester Sennor.«
»So wisse, daß es bei uns gebräuchlich ist, je vornehmer der Mann, desto größer die Qual, unter welcher er zu sterben hat. Was sind die drei Männer, die zu dir gehören?«
»Sie sind Polizisten, Untergebene von mir.«
»So werden wir ihnen weniger Martern bereiten. Wir skalpieren sie erst, und dann stechen wir ihnen die Augen aus.«
Die drei stießen einen Schrei des Entsetzens aus. Der Rote grinste sie höhnisch an und fuhr, zu dem Haziendero gewendet, fort:
»Und du bist Don Timoteo, ein sehr reicher Mann. Dir schneiden wir die Hände ab. Ihr seid unsere Feinde; also müßt ihr alle qualvoll sterben.«
»Ich zahle euch ein Lösegeld, wenn ihr mir die Freiheit gebt!«
»Die roten Männer brauchen kein Geld. Das ganze Land gehört ihnen; was ihr habt, das habt ihr ihnen geraubt. Ihr braucht es ihnen nicht zu schenken, denn sie werden es sich selbst wiedernehmen, und ihr müßt sterben.«
»Auch ich zahle ein Lösegeld!« rief der Juriskonsulto. »Ich gebe Ihnen hundert Piaster!«
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