|
|
|
|
| |
Der Gefahr entgegen
müssen diesen Ort mit den Gefangenen hier verlassen und uns verstecken, alle Spuren vertilgen, und einer von euch muß dem >schnellen Fische< entgegenreiten, um ihn zu warnen. Die beiden Krieger sind gefährlicher, als hundert andere. Der Player erzählte uns, daß der >große Mund< Old Shatterhand gefangen und fortgeführt habe; wenn er wieder bei der Hazienda war, so hat er sich selbst befreit und wird Rache gegen uns schnauben wie ein wilder Büffel, welcher selbst den Bären des Gebirges besiegt. Wir befinden uns also in größter Gefahr und - - «
Er kam nicht weiter; es gab für ihn eine Unterbrechung, auf welche er am allerwenigsten vorbereitet war. Winnetou war bei den letzten Worten wie ein Blitz empor- , aus dem Busch und auf ihn zugeschnellt, legte ihm die Hand auf die Schulter und sagte in seiner ruhigen und doch so imponierenden, ja, wenn er wollte, niederschmetternden Weise:
»Also hat der Yuma vorhin gelogen, als er sagte, daß ein Yuma keine Angst kenne! Er wollte Old Shatterhand wie einen Hund mit einem Hiebe auf die Schnauze erschlagen, und nun er hört, daß der weiße Krieger sich in der Nähe befindet, will er sich verstecken, weil er weiß, daß Old Shatterhand und Winnetou mehr sind als hundert andere Krieger. Ich sage euch, kein Yuma wird Old Shatterhand schlagen, denn noch ehe er den Arm dazu erhöbe, würde er zerschmettert sein!«
Das war wieder einmal ein Augenblick, an welchem der Apatsche sich in seiner so einfachen und doch so überwältigenden Größe zeigte. Er hatte keine Waffe in der Hand. Seine Silberbüchse hing ihm auf dem Rücken, und sein Messer steckte unberührt im Gürtel; aber er stand so stolz vor dem Yuma, leuchtete ihm mit solchen Augen ins Gesicht und drückte ihm die Hand mit solcher
|
|
|
| |
|