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Der Gefahr entgegen
hatten sie Atem bekommen, so begannen sie zu schimpfen und verlangten, freigelassen zu werden.
Unter andern Umständen hätten sie ganz gewiß keine Antwort erhalten; aber ich wollte aus Gründen, welche sich bald ergeben werden, gern ihre Namen wissen und auch denjenigen von wenigstens einem der drei Yumas, die wir schon vor Abend überrumpelt hatten. Darum antwortete ich dem Roten, der zuletzt geredet hatte:
»Du scheinst zu glauben, daß man den Mund nur zum Sprechen bekommen hat; ein kluger Mann aber weiß ihn auch zum Schweigen zu gebrauchen.«
Winnetou warf mir einen verwunderten Blick zu, sagte aber nichts, da er annahm, daß ich wohl einen Grund haben müsse, den Yuma einer Antwort zu würdigen. Der letztere erwiderte mir zornig:
»Wir sind Krieger der Yumas und leben mit den Weißen in Frieden. Wie könnet ihr es also wagen, eure Hände an uns zu legen!«
»Jeder kann behaupten, ein Krieger zu sein; aber ob es wahr ist, das ist eine andere Sache. Wie lautet denn der berühmte Name, den du trägst?«
»Spotte nicht! Mein Name ist von allen Feinden gefürchtet. Ich werde der >schwarze Geier< genannt.«
»Und wie heißen deine vier Genossen?«
Er nannte ihre Namen und fügte hinzu.
»Sie sind ebenso berühmt wie ich selbst, und du wirst es bereuen, dich an ihnen vergriffen zu haben.«
»Dein Maul ist größer, als deine Thaten sind. Ich habe eure Namen noch nie gehört, und wenn ihr wirklich so berühmte Leute wäret, wie du mich glauben machen willst, so würdet ihr nicht so blind und dumm in unsere Hände gelaufen sein.«
»Es war dunkel; wir konnten euch nicht sehen, und
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