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Der Gefahr entgegen
hast. Du sagtest mir, was ich wissen wollte; dann schlich ich mich wieder fort.«
»Hört ihr es!« rief die >dunkle Wolke< aus. »Er hat den Häuptling der Apatschen für mich gehalten und ihm unsere Geheimnisse mitgeteilt. Schande über ihn! Er muß aus dem Stamme gestoßen werden!«
»Du wirst ebenso wie er nicht mehr zu dem Stamme der Yuma gehören, denn ihr werdet unsere Kugeln schmecken, ehe wir von hinnen reiten; dann wird die Sonne in eure offenen Schädel scheinen, um zu sehen, daß niemals ein Gehirn darin gewesen ist!«
Die Drohung erschreckte die Yumas so, daß sie schwiegen, brachte aber dafür einen andern, nämlich den Juriskonsulto, zum reden. Seine Untergebenen hatten ihm den Standpunkt klar gemacht; er wußte, daß wir die Yumas töten und dann fortreiten wollten, ohne ihn und seine Gefährten loszubinden; als er nun Winnetous letzte Worte hörte, glaubte er diese Zeit gekommen und wendete sich aus Angst in bittendem Tone an mich:
»Sennor Shatterhand, ist es wirklich wahr, daß die Roten erschossen werden?«
»Ja,« antwortete ich. »Binnen einer Viertelstunde. Dann reiten wir fort.«
»Aber Sie werden uns doch vorher freilassen!«
»Nein. Ich habe Ihnen bereits gesagt, daß uns das nicht einfallen kann.«
»Aber bedenken Sie, daß Sie dadurch zum Mörder an uns werden, mein wertester Sennor!«
»Wie haben denn Sie gehandelt? Uebrigens ersuche ich Sie, mich mit ihrem >wertesten Sennor< zu verschonen. Ich verzichte auf einen Titel, den Sie vorher schon einem Yuma gegeben haben. Es scheint, Sie können nur dann höflich sein, wenn die Angst Sie dazu treibt.«
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