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Der Gefahr entgegen
erhaben, aber Old Shatterhand vermag er samt seinen hundert Yumas nicht zu halten. Ich bin ihm entkommen und habe ihn dann selbst gefangen genommen.«
Ich hielt es natürlich nicht für nötig, ihm mitzuteilen, daß der >große Mund< inzwischen wieder entkommen war. Meine Worte mußten ihn erschrecken, und er fragte:
»Der Häuptling ist gefangen? Wo befindet er sich?«
»In den Händen des >starken Büffels<, eures Todfeindes, der ihn und alle Yumakrieger, die wir ergriffen haben, nach den Weideplätzen der Mimbrenjos schafft, wo sie am Marterpfahle sterben werden. Wir aber sind indessen in die Berge geritten, um den >schnellen Fisch< kennen zu lernen. Ich wollte zu ihm gehen, um mich ihm zu zeigen; da er aber so freundlich gewesen ist, zu uns zu kommen, so können wir ihm unsere Huldigungen schon hier erweisen und werden ihm dann das Ehrengeleite zurück nach der Fuente de la Roca geben.«
Ja, wir konnten nun nach der Felsenquelle aufbrechen, da wir hier nichts mehr zu thun hatten und Eile überhaupt not that. Je eher es uns gelang, die Emigranten zu befreien, destoweniger lang hatten sie zu leiden. Freilich, ob mir mit meinen wenigen Mimbrenjos diese Aufgabe gelingen würde, das war mehr als zweifelhaft. Wir hatten noch drei Posten zu je fünf Mann und dazu die an der Fuente befindlichen Yumas aufzuheben. Selbst wenn uns dies gelang, hatten wir dann mehr Gefangene zu bewachen, als wir selbst zählten, und sollten es dann noch mit Melton, den beiden Wellers und den dreihundert Yumas, welche in Almaden alto standen, aufnehmen. Das war weit mehr, als man von Menschen erwarten konnte; aber ich hatte meinen Winnetou bei mir, welcher wirklich, wie gesagt worden war, für hundert zählte, ver-
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