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Der Gefahr entgegen
alle beisammen sein, denn es steht nicht zu erwarten, daß sie bei der gegenwärtigen Finsternis noch umherschweifen. Wir müssen unsre Gefangenen hier zurücklassen, denn nähmen wir sie weiter mit, so könnten sie auf den Gedanken kommen, uns durch Rufen und Schreien zu verraten. Was bestimmt nun mein Bruder, was geschehen soll? Sollen gleich soviele Mimbrenjos, als wir zur Ueberwältigung der Gegner brauchen, mitgehen, oder hält er es für besser, daß ich mich erst einmal allein anschleiche, um zu erfahren, wie wir den Ueberfall am besten vorzunehmen haben?«
»Das letztere wird das bessere sein. Mein Bruder Winnetou mag erst auf Kundschaft gehen. Wieweit ist die Felsenquelle von hier entfernt?«
»In einer Viertelstunde bin ich dort und kann also in einer ganzen Stunde recht gut wieder zurück sein.«
Er stieg vom Pferde, übergab mir seine Silberbüchse und verschwand in der Dunkelheit. Wir andern stiegen natürlich ab, nahmen die Gefangenen von den Pferden und legten sie nebeneinander, weil sie so besser beaufsichtigt werden konnten. Als ich mich niedergesetzt hatte, kam der Juriskonsulto zu mir und sagte:
»Ich habe bemerkt, daß der Apatsche fort ist. Wohin ist er gegangen, Sennor?«
»Nach der Fuente.«
»Was will er dort?«
»Er will sich an die Yumas schleichen, um zu erfahren, wie wir sie zu fassen haben.«
»Das ist doch überflüssig! Wenn wir gleich hingeritten wären, so hätten wir sie sicher überrumpelt; so aber befürchte ich, daß sie ihn bemerken und uns entwischen.«
»Ihre Befürchtung ist vollständig überflüssig. Sie
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