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Der Gefahr entgegen
werden ihn ebensowenig bemerken, wie die Mitternacht den Mittag zu sehen bekommt.«
»Wer hat denn eigentlich bestimmt, daß er vorangehen soll?«
»Er und ich natürlich.«
»Das finde ich weniger natürlich, Sennor. Er ist ein Indianer, der nichts gilt; Sie sind zwar ein Weißer, aber fremd hier zu Lande. Dagegen bin ich ein Vertreter der hiesigen Obrigkeit und muß, wenn es sich um die Ergreifung von roten Verbrechern handelt, verlangen, daß nichts ohne mein Wissen und meine Genehmigung unternommen wird. Sie hätten mich also vorher fragen sollen!«
»Meinen Sie? Da passen wir freilich nicht gut zusammen, denn ich pflege zu handeln, ohne viel zu fragen.«
»Das bitte ich, zu ändern! Ich ersuche Sie sehr, immer an meine Würde zu denken und mich nicht nur um Rat, sondern, wie es ganz selbstverständlich ist, um meine Erlaubnis zu fragen, ehe Sie eine Bestimmung treffen, welche von Amts wegen von mir und nicht von einem andern auszugehen hat!«
»Hm! Sie führen da eine sonderbare Sprache, Sennor. Ihr Amt geht, trotzdem sie sich in Uniform befinden, mich ganz und gar nichts an. Was Ihre Würde betrifft, so habe ich von derselben keine Spur bemerkt, als Sie als Gefangener und halb Verlorener am Baume hingen. Sie werden unserer Hilfe bedürfen, nicht aber wir Ihrer Befehle. Das klügste, was Sie thun können, ist schweigen. Da haben Sie meine Anwort!«
»Mit welcher ich mich unmöglich beruhigen kann, Sennor! Wenn Sie sich einbilden, unser Kommandant zu sein,
so - - - «
»Schweigen Sie!« unterbrach ich ihn in strengem
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