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Der Gefahr entgegen
Er war ein noch ziemlich junger, hagerer Mensch, dem man den Geschäftsmann von der Nasenspitze lesen konnte. Bis an die Zähne in Waffen steckend, streckte er mir doch beide Hände flehend entgegen und bat:
»Nicht morden, nicht morden, Sennor! Ich habe Ihnen nichts gethan und wehre mich auch nicht; also schonen Sie mein Leben!«
»Haben Sie keine Angst, Sennor! Wir hegen nicht die Absicht, Ihnen an den Kragen zu gehen; es ist nur auf Ihre fünf Yumaindianer abgesehen.«
»Nicht auf mich?« fragte er, indem er tief aufatmete und sich den Angstschweiß von der Stirn strich.
»Nein, lieber Jüngling, nicht auf Sie. Ihr wertes Leben ist uns im Gegenteile lieb und teuer; es wird Ihnen nicht ein einziges Haar gekrümmt werden. Kehren Sie also getrost mit mir zu Ihren Wagen zurück!«
Er betrachtete mich dennoch mit unsicherem, zweifelndem Blicke und meinte:
»Wer sind Sie denn?«
»Ein ehrlicher Mensch. Soviel will ich Ihnen einstweilen sagen. Ihre Yumas aber waren Schurken, die wir festnehmen mußten. Also kommen Sie!«
»Gut, ich will Ihnen trauen und also zurückkehren, da ich annehme, daß - - mein Himmel! Was sehe ich! Dort liegen alle fünf im Grase, erschossen, gestorben, ermordet und tot!«
Es war leider so, wie er sagte; die Roten waren tot. Ich hätte sie geschont, die Mimbrenjos aber hatten kein Federlesens gemacht.
»Sie sind erschossen worden, weil sie sich zur Wehr gesetzt haben,« erklärte ich ihm. »Hätten sie das unterlassen, so wäre kein Blut geflossen.«
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