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Der Gefahr entgegen
»Das soll ein Wort sein! Ich bin einverstanden.«
»Auch möchte ich gern wissen, worin dies Frachtgut besteht. Es ist sehr wahrscheinlich, daß ich einiges davon für mich nehmen werde.«
»Thun Sie das immerhin. Dann aber wird Melton nicht zahlen wollen.«
»Er wird zahlen, dafür garantiere ich.«
»Dann nehmen Sie meinetwegen alles mit samt den Wagen und Maultieren! Wenn Old Shatterhand gutsagt, sind wir sicher.«
»Ich bin Ihnen für dieses Vertrauen herzlich dankbar, muß Ihnen aber aufrichtig erklären, daß ich überhaupt kein reicher Mann bin und besonders jetzt nicht soviel Geld bei mir habe, um auch nur hundert Cigaretten bezahlen zu können.«
»Thut nichts, thut gar nichts! Die Fracht steht trotzdem zu Ihrer Verfügung, und was Sie bestimmen, das wird geschehen. Wenn es Ihnen an Cigarren und Tabak fehlt, was in diesen Bergen freilich vorkommen kann, so greifen Sie nur zu. Wir haben genug mit, um Sie auf Jahre hinaus zu versehen.«
»Halt!« rief da der Haziendero aus. »Ich protestiere dagegen, daß sich jemand an der Fracht vergreift.«
»Wer sind Sie denn?« fragte der alte Peon, indem er ihn verwundert ansah.
»Ich bin Don Timoteo Pruchillo, Besitzer der Hazienda del Arroyo.«
»Die haben Sie doch verkauft, wie ich gehört habe!«
»Infolge eines Verbrechens, welches an mir begangen worden ist. Ich will Schadenersatz haben und lege Beschlag auf diese Wagen und auf alles, was sie enthalten.«
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