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Der Player
Ich ritt also allein in den Hof. Er bildete ein Chaos von rauchgeschwärzten Mauertrümmern, die ich durchsuchte, ohne eine Menschenseele zu finden. Ich kehrte also zurück und versuchte, außerhalb der Mauern auf jemand zu treffen. Kaum war ich um die südwestliche Ecke gebogen, so sah ich einen Mann, einen Weißen, mir langsamen Schrittes entgegenkommen. Er trug einen langen, dunkeln Rock, der ihm fast das Aussehen eines Geistlichen verlieh, und blieb, als er mich erblickte, überrascht stehen.
»Buenos dias!« grüßte ich. »Gehören Sie zu dieser Hazienda, Sennor?«
»Ja,« antwortete er, indem er mich mit seinen stechenden Augen musterte.
»Wer ist der Besitzer?«
»Sennor Melton.«
»Also doch! Ich suche ihn. Er ist ein Bekannter von mir.«
»Dann thut es mir leid, daß Sie ihn nicht treffen. Er ist mit Sennor Timoteo Pruchillo, dem früheren Besitzer, nach Ures geritten, um den Kauf gerichtlich festzustellen.«
»So sind doch seine Freunde da?«
»Die beiden Sennores Weller? Nein. Die sind hinauf nach der Fuente de la Roca (* Felsenquelle.).«
»Und die deutschen Arbeiter?«
»Sind unter der Anführung der beiden Sennores auch hinauf, wo sie von den Yuma- Indianern erwartet werden. Sie müssen ein Freund von Sennor Melton sein, da Sie nach diesen Personen allen fragen. Darf ich mich erkundigen, wer - - «
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