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Satan und Ischariot I

Satan und Ischariot I
In der Sonora
Ein Teufelsstreich
Winnetou
Vergeltung
Der Player
Der Gefahr entgegen
 
 

Der Player 

schenkt! Sie sprechen so bestimmt, so sicher. Ihnen scheint alles möglich, was ich für unmöglich halte!«
 
Da fiel der Apatsche, welcher bisher geschwiegen hatte, ein:
 
»Für meinen weißen Bruder Old Shatterhand ist nichts unmöglich, was er thun will. Er war gefangen und für den Marterpfahl bestimmt; nun ist er frei und hat seine Peiniger gefangen genommen.«
 
»Nicht ich, sondern Winnetou hat sie gefangen genommen,« wehrte ich ab.
 
»Nein, er ist's gewesen!« behauptete er.
 
»Du hast mir die Mimbrenjos gebracht, ohne welche es nicht hätte geschehen können!«
 
»Und die Mimbrenjos wären nicht gekommen, wenn Old Shatterhand ihnen nicht einen Boten gesandt hätte!«
 
»Winnetou, Winnetou wird es gewesen sein, muß es gewesen sein, dem diese That zuzuschreiben ist!« rief die Dame aus, welche für ihn begeistert war. Seine schönen, ernsten Züge, seine stolze, eherne Gestalt und Haltung hatten den größten Eindruck auf sie hervorgebracht.
 
»Mag es geschehen sein, wie es will; ich habe mein Eigentum wieder!« meinte der Haziendero, welcher mehr ans Haben als ans Danken dachte.
 
»Nein, gerade wie es geschehen ist, daß die Yumas gefangen genommen wurden, das will ich hören!« sagte die Sennora. »Winnetou wird die Güte haben, es zu erzählen. Ich lade ihn ein, sich neben mir in diese Matte zu setzen.«
 
Sie deutete auf die neben ihr schwebende Hängematte, in welcher der Haziendero gelegen hatte; sie war frei geworden, weil der letztere jetzt im Zimmer stand.
 
»Winnetou ist kein Weib,« antwortete der Häupt-  
 
 
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