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Satan und Ischariot I

Satan und Ischariot I
In der Sonora
Ein Teufelsstreich
Winnetou
Vergeltung
Der Player
Der Gefahr entgegen
 
 

Der Player 

gelegt, und ich glaube nicht, daß Sie, Sennor, nach einer solchen Leistung im stande wären, einen Parforceritt hinauf nach der Fuente und in die Yumaberge zu machen. Wir bedürfen sehr der Ruhe, denn wir sind keine Götter, sondern Menschen, und werden also bis morgen bleiben. Wenn Sie es so eilig haben, so können Sie vorausreiten. Nehmen Sie einige Polizisten mit!«
 
Da schlug die Sennora die Hände zusammen und rief:
 
»Das ist ein prächtiger Gedanke! Vorausreiten und einige Polizisten mitnehmen! Was sagst du dazu, mein Männchen?«
 
»Wenn es dir recht ist, so ist der Gedanke allerdings ein sehr glücklicher,« antwortete der Gefragte.
 
»Sogar ein außerordentlich glücklicher! Hast du nicht deinen Ayudo (* Assistent.), welcher alle deine Arbeiten und Obliegenheiten zu erledigen versteht, so daß du einmal eine kleine Reise unternehmen kannst?«
 
Er war wohl seit langer Zeit nicht so glücklich gewesen, einmal die Zügel nicht zu fühlen, welche sie mit ihren schönen Händen führte. Eine kleine Reise! Und zwar allein, nicht mit ihr! Welch ein Gaudium! Sein Gesicht glänzte förmlich vor Vergnügen; aber er erkundigte sich doch in vorsichtiger Weise:
 
»Wohin wollen wir reisen, meine Seele?«
 
Das Wörtchen »wir« betonte er besonders. Sie machte ihm das Herz leicht, indem sie antwortete:
 
»Ich bleibe daheim.«
 
Hatte sein Gesicht vorher geglänzt, so strahlte es nun vollständig, als er fragte:
 
»Wohin soll ich gehen?«
 
»Ich gebe dir Gelegenheit, eben solchen Ruhm zu erwerben, wie Winnetou selbst. Da Don Timoteo einige
 
 
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