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Der Player
Das Gesicht, mit welchem der Apatsche auf sie niederblickte, war nicht zu beschreiben. Was sich in demselben aussprach, war Mitleid und zugleich Erstaunen darüber, daß sie es wagte, ihn direkt anzureden. Ich verstand seinen Blick und antwortete an seiner Stelle:
»Ja, wir bleiben bis morgen da.«
»Warum antworten denn Sie? Lassen Sie doch Winnetou reden!« sagte sie, indem sie mir einen verächtlichen Blick zuwarf. »Er hat gehört, daß ich ihn verehre, und wird mich doch wohl seine Stimme hören lassen.«
Sie wiederholte ihre Frage, und da er nun zu antworten gezwungen war, nickte er bejahend.
»So gebe ich mir die Ehre, Sie einzuladen, mein Gast zu sein,« fuhr sie fort. »Wollten Sie die Einladung annehmen, so würden Sie mich sehr beglücken.«
»Meine weiße Schwester mag glücklich sein,« antwortete er. »Ich nehme an.«
»Und ich darf Damen zu mir laden, welche Winnetou feiern werden?«
»Winnetou weiß, daß die Bleichgesichter Bären fangen und einsperren, um sie sehen zu lassen; aber er ist kein Bär.«
»Also kein Fest?« fragte sie mit sehr enttäuschtem Gesichte.
»Nein,« sagte er, drehte sich um und ging hinaus; ich folgte ihm, und wir entfernten uns, ohne ein Wort des Abschiedes zu verlieren. Wir hatten in der Stadt nichts zu suchen. Einige Kleinigkeiten kauften wir ein; dann holten wir unsere Pferde und führten sie vor die Stadt hinaus ins Freie, wo wir uns wohler befanden als im Innern derselben. Es gab da ein laufendes Wasser und saftiges Gras für die Pferde. Wir legten uns nieder, einen tüchtigen Schlaf zu thun. Noch ehe
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