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Der Player
zwar folgten wir während der ersten Stunden der Fährte unserer fünf Helden, welche von gestern her noch leidlich im Grase zu sehen war. Dann lenkte dieselbe von unserer Richtung scharf rechts ab.
»Mein Bruder Shatterhand hat sie richtig beurteilt,« sagte Winnetou. »Sie reiten nicht über die Hazienda, weil sie sich vor dem Player fürchten. Das weiße Weib wird mit ihrem nicht stillstehenden Munde nicht viel Rühmenswertes von ihrem Manne zu erzählen haben. Uns aber werden die Männer vielleicht Aerger bereiten.«
»Möglich!« antwortete ich. »Aber groß wird er nicht sein, und ich will einen kleinen Aerger sehr gern auf mich nehmen, wenn ich mir bei demselben sagen kann, daß der selbstsüchtige und undankbare Haziendero und der lächerliche Rechtsgelehrte ihrer Strafe entgegenreiten.«
»Ist mein Bruder auf einmal rachsüchtig geworden?«
»Das nicht; aber ich habe mich über beide geärgert und sage mir, daß eine etwas kräftige Belehrung ihnen gar nichts schaden kann. Sie werden dann das, was wir gethan haben, besser beurteilen und also schätzen lernen.«
Unser Ritt verlief, ohne daß sich während desselben etwas Erwähnenswertes ereignete, und es war kurz vor Tagesanbruch, als wir die Grenze der Hazienda erreichten. Das Feuer war nicht bis an die Stelle, wo wir anhielten, gedrungen; es befand sich dort ein Buschwerk, welches sich zum Verstecke eignete, und dieses hatten wir unsern beiden Mimbrenjos als Rendezvous bezeichnet. Sie waren da, und zwar mit ihren Pferden, und kamen, als sie uns hörten, aus dem Gesträuch gekrochen.
»Ihr seid beide da?« sagte ich. »Das ist ein Zeichen, daß ihr den Player nicht zu bewachen braucht. Liegt der irgendwo fest, oder ist er fort?«
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