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Ein Teufelsstreich
nieder und kroch auf Händen und Füßen weiter, bis ich nur noch halb so weit von ihnen entfernt war.
Meine Bewegungen waren so rasch gewesen, daß ich dem Mormonen trotz des Umweges, den ich gemacht hatte, vorangekommen war; denn erst jetzt, als ich schon wartend lag, hörte ich seine Schritte. Er ging in so kurzer Entfernung an mir vorüber, daß ich ihn deutlich erkennen konnte, blieb dann stehen und schnalzte mit der Zunge. Sofort ertönte derselbe Laut als Antwort aus den Büschen. Dann trat eine Gestalt, welche ich nicht genau sehen konnte, aus den Sträuchern und fragte in englischer Sprache:
»Bruder Melton, bist du es?«
»Yes,« antwortete er. »Und du?«
»All right! Komm nur heran! Es ist alles in Ordnung.«
»Bist du allein?«
»Nein, der Häuptling ist mit da. Daraus magst du ersehen, daß ich unsere Angelegenheit nicht bei der falschen Ecke angefaßt habe. Es läuft alles so, wie es laufen soll.«
»So hat dein Junge dich getroffen?«
»Ja. Komm in die Büsche! Es gilt vorsichtig zu sein, da sich dieser Mensch, Old Shatterhand, bei dir befindet, was ich aber noch gar nicht glauben will.«
»Er ist's; ich kann es beschwören, denn - - «
Weiter hörte ich nichts, denn er war während dieser Worte zu dem andern getreten, und dann verschwanden beide zwischen den Sträuchern.
Was sollte ich thun? Lauschen? Das ist leicht gesagt, war aber schwer, ja unmöglich auszuführen, wie ich mich bald überzeugte. Das Gebüsch war nicht umfangreich und auch nicht dicht, und soeben erschien die Sichel des Mondes am Horizonte. Es standen im höchsten Falle zehn oder zwölf Sträucher bei einander, und ich wußte nicht, hinter welchem ich die Männer, von denen jetzt
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