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Ein Teufelsstreich
»Nein. Auch dir nicht, mein Täubchen?«
»Nein,« antwortete das Täubchen.
»Ich suche eine Hazienda del Arroyo, welche nicht sehr weit von Ures zu liegen scheint. Vielleicht können Sie mir Auskunft erteilen?«
»Nein. Auch du nicht, mein Täubchen?«
»Nein,« echote das Täubchen.
»Timoteo Pruchillo hat deutsche Emigranten kommen lassen, welche auf seiner Hazienda arbeiten sollen. Wer hat diese Leute zu beschützen, falls er es nicht ehrlich mit ihnen meint?«
»Ich nicht, Sennor.«
»Aber wer denn sonst?« fragte ich.
»Deutschland mit seinen Gesandtschaften oder Konsulaten.«
»Giebt es hier ein Konsulat?«
»Nein.«
»Aber wenn diese Leute in Not oder gar Gefahr kommen, so muß doch jemand hier sein, der sich ihrer annimmt!«
»Nein, es ist niemand da.«
»Aber, Sennor, selbst angenommen, daß die Leute rechts- und schutzlos sind, weil kein Vertreter ihres Vaterlandes sich im hiesigen Distrikte befindet, so ist doch zu erwarten, daß ein Mexikaner, falls er unehrlich oder gar noch schlimmer an ihnen handelte, von der hiesigen Behörde zur Verantwortüng gezogen würde?«
»Nein, Sennor. Was mit Ausländern geschieht, geht mich nichts an.«
»Wenn nun ein Bewohner Ihres Distriktes einen Deutschen tötete, was würden Sie da thun, Sennor?«
»Nichts, gar nichts. Meine Unterthanen machen mir soviel zu schaffen, daß ich mich mit Angehörigen fremder
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