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Ein Teufelsstreich
mationskarte, welche ich mir von dem mexikanischen Konsul in San Franzisco hatte ausstellen lassen. Als er sie gelesen hatte und mir zurückgab, war der humoristische Ausdruck seines Gesichtes verschwunden.
»Ich habe natürlich anzunehmen, daß Sie der rechtmäßige Besitzer dieser Legitimation sind?« fragte er.
»Natürlich! Vergleichen Sie gefälligst meine Person mit dem Signalement!«
»Habe schon gesehen, daß es stimmt, Sennor. Aber was führt Sie zu mir? Warum lassen Sie sich als meinen Tenedor de libros anmelden?«
»Weil Melton mir diese Stelle zugesichert hat.«
»Davon weiß ich nichts. Ich brauche ja gar keinen Buchhalter, Die wenigen Tropfen Tinte, welche es hier auf meiner Hazienda zu verschreiben giebt, verwüste ich mit meiner eigenen Feder und mit meiner eigenen Hand.«
»Das habe ich mir allerdings gedacht!«
»Und dennoch sind Sie gekommen?«
»Dennoch, und zwar mit gutem Grunde. Es ist ein so wichtiger, daß ich Sie bitten muß, Sie hinsichtlich dessen, was ich Ihnen mitteilen werde, um Ihre Verschwiegenheit zu ersuchen.«
»Das klingt ja ganz geheimnisvoll! Ganz so, als ob eine Gefahr für mich vorhanden wäre!«
»Ich bin allerdings überzeugt, daß so etwas im Anzuge ist.«
»Dann sprechen Sie, bitte, schnell!«
»Zunächst Ihr Wort, daß von dem, was ich Ihnen mitteilen werde, wenigstens für die nächste Zeit kein Dritter etwas erfährt!«
»Ich gebe es Ihnen. Ich werde schweigen. Nun reden Sie!«
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