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Ein Teufelsstreich
zusprechen, doch ging sein Atem zuweilen laut und schwer; die verletzten Hände schmerzten ihn.
Um die beiden Indianer hatte ich keine Sorge. Das, was sie zu thun hatten, war an und für sich leicht und konnte nur durch Zufälligkeiten schwer, oder wohl auch unausführbar gemacht werden. In diesem Falle kehrten sie unverrichteter Sache zurück; das war alles, was ich zu befürchten hatte, denn daß sie sich erwischen lassen könnten, das zu denken, kam mir gar nicht in den Sinn. Es vergingen zwei Stunden; dann erhob sich höchstens vier Schritte von mir eine Gestalt aus dem Grase. Ich sprang augenblicklich auf, um sie zu fassen, ließ aber den ausgestreckten Arm wieder sinken, denn ich sah, daß es der ältere der Roten war.
»Mein Bruder ist wieder da,« sagte ich. »Warum kommt er so heimlich herbei?«
»Um Old Shatterhand zu zeigen, daß niemand mich hört und sieht, wenn ich nicht will.«
»Dein Gang ist geräuschlos wie der Flug eines Schmetterlings; du wirst ein tüchtiger Krieger werden. Wo befindet sich dein Bruder?«
»Ich ging ihm voraus, um dich zu fragen, ob der Gefangene die Pferde sehen darf?«
Er sagte mir das mit leisen Worten, und ich antwortete laut:
»Er mag sie bringen. Seid ihr vollständig unbemerkt geblieben?«
»Die Hirten waren taub und blind. Wir hatten sogar Zeit, unter den Pferden diejenigen auszuwählen, welche uns am besten gefielen.«
Er stieß einen Pfiff aus, worauf man sogleich den Hufschlag nahender Pferde hörte. Die Pferde waren bis in unsere Nähe gebracht worden, ohne daß ich es
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