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In der Sonora
nur an den Kapitän zu wenden brauchte, um als Passagier an Bord gehen zu dürfen. Aber es kam doch anders, als ich beabsichtigte. Als er am Abende des fünfzehnten Tages in das Hotel kam, suchte er nicht wie gewöhnlich sofort seine Hängematte auf, sondern setzte sich zu uns, nämlich zu dem Wirte und mir, denn es verstand sich ganz von selbst, daß wir beide wieder an der Tafel saßen und Domino spielten. Es war mir nach langen, vergeblichen Bemühungen endlich gelungen, den kleinen Don Geronimo eine Partie gewinnen zu lassen. Er zeigte sich sehr entzückt darüber und sagte:
»Jetzt ist der Bann gebrochen, Sennor. Sie geben doch zu, daß ich eigentlich weit besser spiele als Sie, aber das Unglück hat mich bisher auf eine noch gar nicht gewesene Weise verfolgt. Sie erwischten stets die besten Steine, während ich nur solche bekam, mit denen absolut nichts anzufangen war. Nun aber soll es anders werden, und ich werde Ihnen zeigen, wie sehr ich Ihnen überlegen bin. Fangen wir gleich wieder an!«
Er wendete die Steine um und mischte sie zum neuen Spiele. Ich antwortete nicht und hatte die Absicht, ihn, wenn irgend möglich, auch die nächste Partie gewinnen zu lassen; da aber nahm der Mormone zum erstenmale das Wort, um ihm zu sagen:
»Was fällt Ihnen ein, Sennor! Haben Sie denn nicht bemerkt, daß Ihr Gegner sich förmlich Mühe gegeben hat, Fehler zu machen und Sie die Partie gewinnen zu lassen? Sie werden in Ihrem ganzen Leben nicht so spielen lernen, wie er spielt.«
Das war grob. Dazu kam, daß er sich des einfachen Ausdrucks Sennor bedient hatte, während der kleine Mann gewohnt war und sehr viel darauf gab, Don Geronimo genannt zu werden. So höflich der Wirt sonst war
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