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In der Sonora
und so großen Respekt er vor dem Mormonen hatte, jetzt gab er eine scharfe Antwort, auf welche eine ebenso scharfe Gegenrede folgte. Die beiden gerieten in Streit, was zur Folge hatte, daß Geronimo die Steine einpackte und den Tisch verließ, um sich in seine Hängematte zu legen. Das Auge des Mormonen folgte ihm mit einem befriedigten Blicke, aus welchem ich schloß, daß er den Streit vom Zaune gebrochen hatte, um den Wirt zu entfernen und mit mir allein zu sein.
»Er will mit dir reden,« dachte ich und hatte mich nicht geirrt, denn kaum hatte sich der Kleine in seiner Hängematte zusammengerollt, so wendete Melton sich an mich:
»Sie wohnen schon seit fünfzehn Tagen hier. Beabsichtigen Sie, in Guaymas zu bleiben?«
Er sprach nicht im Tone einer höflichen Erkundigung. Ich fühlte, daß er freundlich sein wollte, aber er brachte dies nicht fertig, und so klang seine Frage wie diejenige eines Beamten oder Vorgesetzten, welcher zu einer tief unter ihm stehenden Person spricht.
»Nein,« antwortete ich. »Ich habe hier nichts zu suchen.«
»Wo wollen Sie hin?«
»Vielleicht nach La Libertad.«
Ich nannte diese Stadt, weil in ihrer Nähe Lobos lag, wohin das von ihm erwartete Schiff, wie ich gehört hatte, segeln wollte.
»Wo kommen Sie her?«
»Von der Sierra Verde herunter.«
»Was haben Sie dort gemacht? Vielleicht Gold gesucht? Haben Sie welches gefunden?«
»Nein,« berichtete ich ihm der Wahrheit gemäß, ohne auf seine Erkundigung weiter einzugehen.
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