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Satan und Ischariot I

Satan und Ischariot I
In der Sonora
Ein Teufelsstreich
Winnetou
Vergeltung
Der Player
Der Gefahr entgegen
 
 

In der Sonora 

schiedenen Meinungen über meine Person mitteilten; sie wußten nicht, für wen oder was sie mich nehmen sollten, und beauftragten, um ins reine zu kommen, den Juden, mich zu fragen. Er kam zu mir, lüftete die schwarzseidene Kappe, welche sein spärliches Haar bedeckte, und redete mich mit einem Gemisch von jedenfalls während der Reise aufgelesenen, spanischen und englischen Worten an, welche ich in dieser Zusammenstellung nicht zu verstehen vermochte, darum unterbrach ich seine Bemühung, sich mir begreiflich zu machen, durch die Frage:
 
»Kommen Sie vielleicht aus der Gegend von Kobylin in Posen?«
 
»Ja, ja!« antwortete er rasch, indem sein Gesicht den Ausdruck der Ueberraschung annahm.
 
»So werden Sie wahrscheinlich der deutschen Sprache mächtig sein und haben es nicht nötig, sich in fremden Zungen abzuquälen.«
 
»Gott meiner Väter!« rief er aus, indem er die Hände zusammenschlug. »So werde ich also haben die Freude neben der Ehre, in Ihnen kennen gelernt zu werden einen Herrn von der Abstammung germanischer Hergekommenheit?«
 
»Ja, ich bin ein Deutscher,« nickte ich, ein wenig verwundert über die Art und Weise, in welcher er sich meiner Muttersprache bediente.
 
»Das freut mich in der Tiefe meiner Seele! Darf ich nehmen mir zu ergreifen die Erlaubnis der Frage, in welchem Lande und Regierungsbezirk Sie haben erlebt das Vergnügen der Geburt Ihrer werten Persönlichkeit?«
 
»Ich bin jetzt Sachse.«
 
»Sehr gut, sehr schön! Ich kenne und habe lieb Ihr Vaterland, da ich bin gewesen zu reisen oft nach
 
 
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