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Vergeltung
Es war so, wie ich sagte. Der Galopp der beiden windesschnellen Pferde hatte uns rasch vorwärts gebracht; wir näherten uns der Stelle, an welcher die Mimbrenjos lagerten; ich zügelte darum die Tiere und ritt im Schritte weiter. Bald tauchten mehrere Indianer vor und neben uns auf, welche ihre Gewehre auf uns anlegten und Halt geboten.
»Old Shatterhand!« rief ich ihnen zu. Da senkten sie ihre Waffen und ließen mich vorüber.
Die Mimbrenjos hatten kein Lagerfeuer angezündet und sich in den Schatten des Waldes zurückgezogen. Als sie meine Stimme und meinen Namen hörten, kamen mir, da die Sicherheitsposten stehen bleiben mußten, einige von ihnen entgegen, um mich zu führen, sonst hätte ich die Stelle, an welcher ihr Häuptling saß, nicht so leicht gefunden. Dieser glaubte, als er zwei Pferde erblickte, daß ich mit Winnetou zurückkäme; als ich aber vor ihm anhielt und aus dem
Sattel stieg, sah er zwei fremde Gestalten auf dem andern Pferde sitzen und fragte:
»Du kehrst ohne den Häuptling der Apatschen zurück? Wo ist er, und wer sind die beiden roten Männer, die du mit dir bringst? Warum steigen sie nicht auch ab?«
»Sie können nicht. Es ist hier im Schatten der Bäume dunkel, und so kannst du nicht sehen, daß sie auf das Pferd gebunden sind.«
»Gebunden? So sind es gefangene Yumahunde?«
»Ja.«
»Das ist gut! Sie werden die Freiheit niemals wiedersehen, und ich hoffe, daß der räudigste dieser Hunde, der >große Mund<, ebenso wie sie in unsere Hände gerät. Nehmt sie herab, und bindet sie an Bäume!«
Er wollte sich nach diesem Befehle von den Ge-
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