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Vergeltung
fangenen ab- und mir wieder zuwenden; da forderte ich ihn auf:
»Du sprichst von dem Häuptlinge der Yuma. Willst du die Gefangenen nicht einmal genauer betrachten!«
Er trat an Winnetous Pferd heran und blickte an der Gestalt des vorderen Reiters empor. Da fuhr er einen Schritt zurück und rief aus:
»Uff! Sehe ich richtig, oder täuscht mich der Schatten, in welchem ich stehe? Ist das der Räudige, mit dessen Namen ich soeben meine Zunge verunreinigt habe?«
»Er ist's.«
»Der >große Mund<! Ihr tapfern Krieger der Mimbrenjos, vernehmt es, daß der >große Mund< gefangen ist!«
»Der >große Mund<, der >große Mund<!« ging es durch die Reihen der Roten. Sie drängten sich herbei, um ihn zu sehen, und ihre Lippen überflossen von Schimpfworten und Verwünschungen, welche man zwar hören, aber nicht wiedergeben kann. Sie hätten ihn trotz seiner Bande vom Pferde gerissen, wenn ich sie nicht daran gehindert hätte.
»Zurück!« gebot ich ihnen. »Der Gefangene gehört mir; nicht ihr seid es, sondern ich bin es, der ihn ergriffen hat.«
»Aber du gehörst zu uns,« warf der »starke Büffel« ein; »daher gehört er uns ebenso wie dir. Doch soll ihm jetzt nichts geschehen. Nehmt ihn herab und bindet ihn und den andern an einen Baum. Bewacht ihn aber gut, damit er alle Hoffnung, uns etwa zu entkommen, fahren läßt!«
»Nein,« entgegnete ich. »Nehmt beide herab, aber bindet jeden auf ein anderes Pferd! Wir müssen augenblicklich zu den Yumas aufbrechen, welche dort oben hinter
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