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Vergeltung
eure Kugeln sofort unter ihnen aufräumen, desto weniger haben wir dann später nachzuholen.«
»Mitleid!« lachte er höhnisch- zornig auf. »Hat der Hund hier Mitleid mit meinen Kindern gehabt? Wärest du nicht erschienen und ihr Retter geworden, so hätte er sie getötet. Wie kann es dir da beikommen, von Mitleid zu mir zu sprechen. Solange ein Mimbrenjo lebt, wird ein Yuma keine Gnade bei ihm finden!«
Er wendete sich ab, spie aber dem »großen Munde« dabei ins Gesicht und entfernte sich. Nach dem Eindrucke, den das Verhalten des grimmigen Häuptlings auf den Yuma gemacht haben mußte, hielt ich es für an der Zeit, letzterem das Sprechen zu erlauben. Darum sagte ich:
»Du darfst jetzt wieder reden. Du weißt nun, daß der Krieger der Mimbrenjos mehr sind, als du Yumas bei dir hattest. Ich habe dir gezeigt, welche Stellung sie einnehmen; alle ihre Gewehre sind schußbereit. Viele deiner Leute werden gleich bei der ersten Salve sterben, und die übrigen können sich nur dadurch retten, daß sie sich ergeben.«
»Sie werden sich durchschlagen!«
»Durch die Maschen dieses engen Netzes! Das glaubst du selbst nicht!«
»Ich bin überzeugt davon. Wenn sie plötzlich und unerwartet auf ihren Pferden im Galoppe hervor- und hindurchbrechen, werden wohl einige von euern Kugeln getroffen werden, die andern aber entkommen.«
»Auf ihren Pferden? Wo haben sie denn diese?«
»Dort,« antwortete er, nach der Gegend, in welcher man beim Scheine des Mondes die Tiere weiden sah, hinüberdeutend.
»Dort, ja dort! Wo aber ist euer Lager? Hast du denn nicht schon unterwegs bemerkt, daß eure Pferde mit List entfernt worden sind?«
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