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Vergeltung
»Deinem Schwur kann ich nur dann Glauben schenken, wenn du ihn mit der Friedenspfeife besiegelst.«
»Dazu haben wir ja keine Zeit! Die Friedenspfeife können wir später rauchen.«
»Sehr wohl; aber ich kann dir nur schwer trauen. Bedenke, wie schwer mir deine Rettung fallen wird, da der >starke Büffel< sich mit allen Kräften dagegen stemmen wird!«
»Er braucht ja nichts davon zu wissen, indem du uns des Nachts die Banden zerschneidest.«
»Hm! Vielleicht würde ich es thun, weil ich als Christ den Tod selbst meines grimmigsten Feindes am Marterpfahle verabscheue.«
»So eile nur, eile, und laß mich nicht länger warten! Mach keine Worte mehr!«
Er hatte es jetzt eiliger, als ich vorher für möglich gehalten hatte; ich aber fuhr gelassen fort:
»Ich muß vorher bestimmt wissen, woran ich bin. Du verlangst, daß ich dich und deine Leute heimlich loslasse und dafür versprichst du mir, daß sie sich jetzt freiwillig gefangen geben?«
»Ja doch, ja!«
»Und klärst mich über die beiden genannten Bleichgesichter der Wahrheit gemäß so vollständig auf, daß ich alle ihre Absichten durchschauen kann?«
»Ja, das beschwöre ich! Doch verlange ich, daß auch du Wort hältst! Wirst du uns wirklich freilassen?«
»Ja.«
»So sind wir einig, und du magst nun schleunigst dafür sorgen, daß die Ermordung meiner Krieger verhütet wird!«
»Ich thue es, und zwar nur in der Voraussetzung, daß du keine Hintergedanken hegst.«
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