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Vergeltung
gegen die Yumas. Er glaubte, ich wolle sie oder zunächst ihren Häuptling entkommen lassen. Er will sie am Marterpfahle sterben lassen und wird gewiß keinen Fehler begehen, infolgedessen auch nur einer von ihnen zu entfliehen vermag. Ich werde mit ihm sprechen.«
Der »starke Büffel« hatte mein Gespräch mit Winnetou nicht gehört, weil er sich nicht nahe bei uns befand. Ich ging zu ihm und nahm seinen Sohn mit dem Gefangenen mit.
»Warum sitzt der Häuptling der Mimbrenjos nicht bei Winnetou?« fragte ich ihn. »Winnetou hat ihm Wichtiges mitzuteilen.«
»Was kann es Wichtigeres für mich geben, als mein Ruhm, welcher verloren ging!« antwortete er düster.
»Ist der Ruhm deiner Söhne für dich nicht ebenso wichtig, wie der deinige?«
»Sprichst du vom Yumatöter?«
»Nein, von dem jüngern Sohne.«
»Der hat weder Namen noch Ruhm; an ihn habe ich nicht zu denken.«
»Du irrst. Er wird ein berühmter Krieger werden. Er hat mir den Beweis geliefert.«
»Weil er mit dir gegangen ist? Zu sehen, ob die Yumas sich in der Schlucht befinden, das ist kein Heldenstück. Einen Feind ausspähen, das kann jeder Mimbrenjoknabe.«
»Aber einen Feind niederschlagen und gefangen nehmen, kann das auch jeder eurer Knaben? Der deinige hat es gethan. Hier vor dir steht der Yuma, welchen er gefangen hat.«
»Rede die Wahrheit! Du selbst hast ihn gefangen und dann meinem Knaben geschenkt, wie du demselben auch schon mein Leben geschenkt hast.«
»Nein. Er hat es gethan, er allein. Ich ging fort;
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