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Winnetou
es keinen Zweifel geben. Seine Häuser waren eingeäschert, seine Wälder und Gärten verbrannt; er besaß nur noch die Wiesen, welche ihm ohne Weidevieh keinen Pfennig einbrachten. Ich hatte ja gehört, daß er jetzt lange nicht mehr so wohlhabend sei, wie er früher gewesen war.
Alle diese Gedanken teilte ich meinem jungen Begleiter mit, indem wir flott unsers Weges dahintrabten. Er widersprach mir nicht, denn er hatte keine Ursache dazu und hätte sich dies auch gar nicht getraut, wenn er doch der Meinung gewesen wäre, mir unrecht geben zu müssen. Er nahm meine Darlegung wie ein Alter mit vollem Verständnisse auf und fragte in seiner ernsten Weise:
»So denkt Old Shatterhand also, daß wir fünfzig Yumas hinter uns her haben werden?«
»Wenigstens vierzig bis fünfzig,« nickte ich.
»So viele werden uns aber nicht gleich folgen können. Der Häuptling lag in Ohnmacht, und die Krieger mußten warten, bis er erwachte, um seine Befehle zu vernehmen.«
»Das ist richtig; aber einige wenige sind uns jedenfalls sofort gefolgt, um unsere Spuren festzuhalten, bis die andern kommen. Ich werde mit ihnen sprechen.«
»Sprechen?« fragte er erstaunt. »Habe ich richtig gehört? Old Shatterhand will wirklich mit diesen Spürhunden, welche ihn mit ihren Zähnen zerreißen wollen, reden? In welch eine Gefahr wirst du dich da begeben!«
»In gar keine. Die Gefahr, in welche du dich begabst, als du mich nach der Zerstörung der Hazienda aufsuchtest, war viel größer.«
»Es konnte keine Gefahr für mich geben, da ich einen Fehler zu sühnen hatte. Ich wäre in den Tod gegangen, wenn es hätte sein müssen.«
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