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Winnetou
anders werden! Und wo befinden sich die vielen fremden Bleichgesichter, welche mit ihren Frauen und Kindern von unsern Brüdern erwartet werden und in die Berge gebracht werden sollen?«
Die andern schüttelten stumm die Köpfe; er wendete sich wieder an mich:
»Bist du nicht vor kurzer Zeit zwei Reitern begegnet?«
»Ja. Es war ein Weißer mit einem jungen Indianer.«
»Wie war der Weiße gekleidet?«
»Wie ein Lump und Habenichts.«
»Was für Waffen hatte er?«
»Ich sah zwei Gewehre.«
»Das stimmt. Der Hund von Mimbrenjo hat sie ihm nachgebracht!«
Das sagte er wie zu sich selbst oder zu seinen beiden Kameraden; dann fragte er mich weiter:
»Ritten sie sehr schnell?«
»Nein,« antwortete ich, indem ich den Zügel schärfer anzog, um mein Pferd um einige Schritte zurückzunehmen. »Sie waren abgestiegen.«
»Wo?«
»Dort hinter mir im Gebüsch.«
»Uff! So müssen wir schnell zurück, denn das lange Gewehr des Bleichgesichtes reicht bis hierher; es ist ein Bärentöter. Und die kurze Flinte desselben schießt ohne Aufhören immerfort. Komm mit uns! Wir reiten eine Strecke zurück, wo du den Häuptling sehen wirst und mit ihm sprechen kannst.«
»Das hat Zeit. Wartet noch ein wenig! Ich möchte etwas von euch haben.«
»Was?«
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